Menogon
Hersteller: FERRING Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Menotropin
Anwendungsgebiete: Bei der Frau: Sterilität mit hypo- bzw. normogonadotroper Ovarialinsuffizienz: Stimulation des Follikelwachstums. Beim Mann: Sterilität mit hypo- bzw. normogonadotropem Hypogonadismus: in Kombination mit HCG zur Anregung der Spermatogenese.
Nebenwirkungen: Ovarielle Überstimulation, die meistens jedoch erst nach Gabe von HCG zur Ovulationsauslösung klinisch relevant wird. Dies kann zum Auftreten von großen Ovarialzysten, die zur Ruptur neigen, und zu intraabdominalen Blutungen führen. Aszites, Hydrothorax, Oligurie, Hypotension und thromboembolische Phänomene können auftreten. Bei ersten Anzeichen der Überstimulierung, die sich durch Unterleibsschmerzen u. palpable Vergrößerung manifestiert haben bzw. sonographisch erkennbar sind, sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden. Bei Eintritt einer Schwangerschaft können diese NW verstärkt werden u. langanhaltend u. lebensbedrohlich sein. Häufigeres Auftreten ungewollter Mehrlingsschwangerschaften. Gelegentlich Übelkeit und Erbrechen, vereinzelt Überempfindlichkeitsreaktionen und Fieber, sehr selten Antikörperbildung bei Langzeitanwendung. Reaktion an der Einstichstelle: Rötung, Schmerz, Schwellung u. Juckreiz. Die Langzeitanwendung kann in sehr seltenen Fällen zur Bildung von Antikörpern führen, so dass ein Therapieerfolg ausbleibt.