Synarela
Hersteller: Heumann Pharma GmbH
Wirkstoff: Nafarelin
Anwendungsgebiete: Symptomatische, laparoskopisch gesicherte Endometriose, wenn eine Unterdrückung der ovariellen Hormonbildung angezeigt ist, sofern die Erkrankung nicht primär einer chirurgischen Therapie bedarf. In-vitro-Fertilisation (IVF): Desensibilisierung und Down-Regulation des Hirnanhangdrüsen-Keimdrüsen-Systems (hypophysärgonadalen Achse) in Vorbereitung auf die Ovulationsauslösung in Verbindung mit einer kontrollierten ovariellen Stimulation, sofern eine ausreichende hormonelle Überwachung gewährleistet ist.
Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Veränderungen der Libido, trockene Vagina, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Akne, Veränderungen der Körperbehaarung, Seborrhoe, Myalgie, Veränderungen der Brustgröße, Durchbruch-/Schmierblutungen, Anstieg des Cholesterins und der Triglyceride im Serum, Gewichtsveränderungen, Ödeme, Schlafstörungen, Depression, Nervosität, Schwitzen, Übelkeit, Reizung der Nasenschleimhaut, Schwäche, Müdigkeit, transienter Anstieg der Transaminasen und der alkalischen Phosphatase, Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Urtikaria, Exanthem, Pruritus, Kurzatmigkeit, Brustschmerz), Ovarialzysten; in Einzelfällen Parästhesie, Sehstörungen, Stimmveränderungen, Herzklopfen, Migräne, Gedächtnisstörungen, Rücken-, Unterbauch- und Gliederschmerzen, Schwindel, interstitielle Pneumonie, Lungenfibrose, Abnahme der Leukozytenzahl, Einfluss auf Blutdruckwerte, OHSS mögl. Durch das medikamentös ausgelöste Östrogendefizit kann es zu einer Abnahme der Knochendichte kommen. Entsprechende Befunde bilden sich nach Beendigung der Behandlung. weitgehend zurück.